Speicherpool

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Speicherpools stellen virtuelle Zusammenstellungen von physikalischen Datenträgern dar. Diese Methode der Speicherverwaltung wurde erstmals in Windows Server 2012 eingeführt und in Windows Server 2012 R2 weiter verbessert.


Beschreibung

Ein Speicherpool muss mindestens aus einem physikalischen Datenträger bestehen, eine maximale Anzahl der physikalischen Datenträger existiert nicht (bzw. kann in einem einzelnen Serversystem nicht erreicht werden). In diesem Speicherpool werden dann sog. virtuelle Datenträger erstellt, die wie normale Festplatten behandelt werden können.

Beim anlegen eines Speicherpools ist zu beachten, das die Datensicherheit von der Anzahl der verwendeten physikalischen Datenträger abhängig ist. So können bei einem physikalischen Datenträger nur Speicherpools erzeugt werden, auf denen ein (oder mehrere) Virtuelle Datenträger ohne Sicherheiten angelegt werden können. Bei zwei physikalischen Datenträgern kann eine Spiegelung Verwendung finden, aber erst bei einem Einsatz von drei physikalischen Datenträgern kann auch eine Sicherheit mit Parität eingesetzt werden, was der Speicherung in einem Raid-5 System gleichkommt.

Erstellen eines Speicherpools

Speicherpools können im Server-Manager unter Datei- und SpeicherdiensteSpeicherpools erstellt werden. Für Speicherpools werden nicht im System eingebundene (offline geschaltete) physische Datenträger benötigt, die dem sog. Primordial-Pool bereit stehen. Bereits vom System benutze Datenträger werden nicht in dem Primordial-Pool angezeigt.

Wird ein neuer Speicherpool erzeugt, kann man auswählen, wieviele Festplatten aus dem Primordial-Pool benutzt werden sollen. Dabei ist zu beachten, dass man mindestens einen Datenträger für einen einfachen Speicherpool ohne Sicherheit auswählen muss, was in der Praxis aber eher irrelevant ist, da man hier ohne Sicherheit nicht arbeiten möchte.

Es gilt:

Einsatz eines Datenträgers

Der Speicherpool hat die Kapazität der ausgewählten Festplatte. In diesem Speicherpool kann ein (oder mehrere) virtueller Datenträger bereitgestellt werden. Diese(r) virtuelle Datenträger können nur mit dem Layout Simple bereitgestellt werden, welcher keine Sicherheit bereitstellt. Ist der physikalischen Datenträger defekt, sind es auch die virtueller Datenträger und die Daten darin sind verloren.

Einsatz von zwei Datenträgern

Wird Simple gewählt, werden die Daten auf den beiden physikalischen Datenträger verteilt. Das kann eine Performancesteigerung zur Folge haben, jedoch ist bei einem defekt eines der physikalischen Datenträger die Daten verloren (ähnlich Raid-0). Anders sieht es bei der Option Mirror aus, wo die Daten immerhin gespiegelt werden (ähnlich Raid-1)

Einsatz von drei oder vier Datenträgern

Simple und Mirror sind wie oben anzusehen. Die Option Parity ermöglicht den Ausfall einer Festplatte ohne Datenverlust, allerdings

Einsatz von fünf oder mehr Datenträgern

Simple und Mirror sind wie oben anzusehen. Die Option Parity ermöglicht den Ausfall einer Festplatte ohne Datenverlust, allerdings

Einzelnachweise, Weblinks und Anmerkungen